You and me and all of the people.

Ansonsten:

Pretty Little Liars, Season 2 fertig. Holy fuck.
Angelina Jolie, konsequent wie immer. Danke, dass du deine Erfahrung mit uns teilst.
Bastille, The Gaslight Anthem, Measure, Hayley Taylor und Orelia Has Orchestra. Danke für die Musik.

Da es gewünscht wurde, ein unspektakuläres Bild von meiner Wenigkeit. (Da Handy-Kabel immer noch zickt, ein Link zu Instagram):

http://instagram.com/p/ZI2-Eiy45N/

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Lückenfüller.

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(Quelle: http://hrafnagaldur.tumblr.com/post/48394882350/winona-ryder)

Gesehen Pretty Little Liars, ich bin mitten in der zweiten Staffel. Zudem in der Sneak Preview den Horrorstreifen „Evil Dead“ ein Remake von „Tanz der Teufel“.

Gehört Immer noch viel „The Gaslight Anthem“.

Gelesen Aktuell Kathy Reichs – Knochenasche, unzählige Bücher/Artikel über Adolf Hitler zwecks Hauptseminar, E. E. Cummings

Getan Pilates. Sowohl im Kurs als auch mit meiner Barbara Becker-DVD (*hüstl*).  Es tut mir definitiv gut.

Gegessen Gebackener Feta mit Tomaten und Paprika.

Getrunken Absolute Tee-Empfehlung: „Orientalischer Gewürztee“ von Teekanne. Sehr gut ohne Süßungsmittel trinkbar.

Gedacht Generell viel über meine Einstellungen zum Leben. „Vielleicht ist die Lösung wirklich so einfach?“

Gefreut Über die Sonne, wann auch immer sie sich blicken lässt.

Geärgert Über meinen Bruder.

Gewünscht Dass meine Mutter ihre Herzprobleme gut übersteht.

Gekauft Mintgrünen Nagellack (hallo, Sucht!)

Gestaunt Darüber, welche Wirkung Sport auf das Wohlbefinden hat.

Geklickt Amazon, diverse Blogs. Nichts Spektakuläres.

Weil es gewünscht wurde, wird in den nächsten Tagen ein Foto von mir folgen. Dazu brauche ich allerdings erstmal mein Handy-PC-Kabel, dass irgendwo in meiner Wohnung in der Unistadt liegen muss, unter einem Haufen anderer Kabel. Meine Ordnung, haha. Wie ich nämlich feststellen musste, befindet sich auf meinem PC kein einziges brauchbares aktuelles Foto von mir, auf dem ich alleinezu sehen bin. (Dafür allerdings dutzende von Russell Crowe oder Angelina Jolie.)
Das Einzige, das ich anbieten kann, ist Mini-Me:

http://instagram.com/p/fyCFq/#

50 Dinge über mich.

Gestern Abend feierte ich mit Freunden und Geschwistern meinen 23. Geburtstag. Da diese Feier alkoholmäßig bei mir etwas eskalierte (ich empfehle an dieserStelle niemandem, starke Medikamente mit Weinschorle, Bier und Schnaps zu vermischen), und es mir heute dementsprechend geht, ein Random-Post, um mich zu beschäftigen. Vielleicht interessiert es ja jemanden, ein paar nähere Dinge über mich zu erfahren, wenn nicht, auch gut. Also, was gibt es über mich zu sagen?

1. Ich studiere mittlerweile im 2. Mastersemester Deutsch und Geschichte auf Gymnasiallehramt.
2. Meine beiden Brüder und mein Vater sind auch Lehrer. Ein Familienfluch also.
3. Ich habe eine Schwäche für Shows wie „Teen Mom“ und „16 and pregnant. Mittlerweile schäme ich mich kaum noch dafür.
4. Wenn ich ein Nahrungsmittel nennen würde, auf das ich nicht verzichten könnte, wären es Tomaten. Roh, Tomatensuppe, Tomatensoße – mir läuft das Wasser im Mund zusammen.
5. Ich liebe Musik, hauptsächlich Alternative Rock und Classic Rock. Momentan läuft bei mir beinahe nur The Gaslight Anthem.
6. Am wichtigsten auf der Welt sind mir meine beiden besten Freunde. M. kenne ich mein ganzes Leben lang, wir sind als Nachbarkinder aufgewachsen und stehen uns unglaublich nahe. Sie ist der Mensch, von dem ich weiß, dass ich sie nie verschrecken könnte, egal, was ich tue. Bei ihr kann ich laut denken, sie kennt all meine dunklen Seiten, und scheint mich trotzdem zu lieben. Das ist das größte Geschenk. Sie selbst ist der geduldigste Mensch der Welt, sie hat wundervolle Haare und ist viel stärker als sie denkt. S. kenne ich auch schon viele Jahre, er und ich saßen in der Oberstufe beinahe in jedem Fach nebeneinander und haben auch neben der Schule alles miteinander geteilt. Er ist Gitarrist, lief, als ich ihn kennenlernte, immer mit den heruntergekommensten Chucks herum, die ich je sehen durfte, und hat einen unschlagbaren Humor. Er ist warmherzig, naiv und sehr sensibel. Der netteste Junge, oder mittlerweile Mann, den ich kenne.
7. Ich habe eine ausgeprägte Laktoseunverträglichkeit und meine Mutter erzählt mir, dass ich schon Muttermilch nicht vertragen habe. Ich sei schon immer komisch gewesen, meint sie.
8. Ich habe mit 14 Jahren durch einen Zufall (es kam zu Halloween ein Buffy-Special auf Viva) die Serie „Buffy The Vampire Slayer“ für mich entdeckt. Sie hat mein Erwachsenwerden immens beeinflusst und mich sehr Vieles gelehrt. Danke, Joss.
9. Ich besitze unzählige DVD-Staffeln. Mein Vater meinte letztens, dass in meinem Regal ein Kleinwagen stehen würde und ich befürchte fast, dass das gar nicht weit hergeholt ist. Ich müsste mal einen Post darüber verfassen, welche Serien ich alle schaue bzw. besitze.
10. Sollte mein DVD-Regal noch nicht ganz für einen Kleinwagen reichen, dann tut mein Bücherragal sein Übriges. Früher habe ich beinahe jedes Buch gekauft, das ich lesen wollte, mittlerweile bin ich auf die Stadtbücherei gestoßen, was deutlich besser für meinen Kontostand ist.
11. Für mich ist es ein befriedigendes Gefühl, eine DVD oder ein Buch zu besitzen.
12. Ich hänge noch sehr an meinen Eltern und sie auch an mir. Nesthäkchensyndrom.
13. Meine Brüder sind 10 und 12 Jahre älter als ich. Und ja, ich war ein Wunschkind.
14. Ich habe mehr männliche Freunde als weibliche.
15. Ich bin passionierte Cola light-Trinkerin.
16. Ich hatte in meinen Teenagerjahren eine sehr schwere Zeit und war ziemlich krank. Damit habe ich auch heute noch zu kämpfen.
17. Im letzten Jahr hat sich in meinem Leben einiges geändert, ich arbeite sehr hart an mir und meiner Einstellung zum Leben.
18. Ich habe regelrechte Schokoladen-Reinstopf-Anfälle.
19. Mit 14, 15 Jahren war ich sehr dünn und habe nie zugenommen. Seit ich die Zwanzig überschritten habe, nehme ich zu und habe ein Problem damit. Ich trage zwar (noch) Größe 38, aber durch Medikamente nehme ich momentan stetig zu. Es gibt natürlich Schlimmeres, aber es macht mich traurig, dass ich so sehr auf meine Ernährung achte, aber es nichts bringt. Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl.
20. Ich habe mit Pilates angefangen.
21. Ich hasse meine Oberarme. Sie wirken im Vergleich zum Rest massig. Früher habe ich immer Tanktops getragen, heute traue ich mich das nicht mehr.
22. Es kotzt mich selbst an, meine „Figurprobleme“ hier zu lesen, aber ich will ehrlich sein. Egal wie oberflächlich das klingen mag. Es ist mir wichtig.
23. Ich hasse Leerlauf-Tage. Ich habe lieber immer etwas zu tun und einen strukturierten Tagesablauf.
24. Ich mag Männer und Frauen. Aber deutlich mehr Männer.
25. Dass ich auch auf Frauen stehe, weiß ich, seit ich Angelina Jolie das erste Mal in „Girl, Intterupted“ gesehen habe.
26. Ich will endlich wieder mal eine Frau küssen. Viel zu lange her.
27. Ich bin seit mittlerweile fast fünf Jahren Single.
28. Ich habe früher auf Brautmodenschauen gemodelt. Wenn ich daran denke, im wirklichen Leben zu heiraten, bricht mir der Schweiß aus.
29. Einmal bin ich in Brautunterwäsche samt Strapsen gelaufen und war am nächsten Morgen in Großaufnahme in der Tageszeitung. Bei meinen Eltern stand das Telefon nicht mehr still.
30. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, indem die Menschen hinter den Fenstern sitzen, um ihre Nachbarn zu beobachten.
31. Ich hatte mal ein Bauchnabelpiercing.
32. Ich leide an einer Arachnophobie. Die werde ich wohl nie überwinden.
33. In der Schule waren meine Leistungskurse Deutsch, Latein und Geschichte.
34. Ich stehe auf Dean Winchester. Je älter er wird, desto mehr.
35. Ich kann mich (bisher) nicht in „nette“ Männer verlieben. Ich stehe zwar auch nicht auf Arschlochtypen, aber durch und durch nette Kerle finde ich nicht anziehend. Ich wünsche mir, dass sich das noch ändert.
36. Ich wurde mal von Schäfer Heinrich aus „Bauer sucht Frau“ angeflirtet und habe ein Autogramm von Beate aus „Schwiegertochter gesucht“. Daran ist allerdings mein bester Freund Schuld.
37. Ich habe große braune Augen.
38. Ich trage fast ausschließlich unifarbene Klamotten. Ich mag Buntes nicht und fühle mich darin immer so aufdringlich und „knallig“.
39. Das meiste meiner Kleidung ist Schwarz, Grau, Beige, Dunkelrot, Braun oder Blau.
40. Ich trinke gerne Alkohol.
41. Ich bin süchtig nach Nagellacken. Ich habe unzählige und fast immer eine Farbe drauf.
42. Ich liebe meine Hände.
43. Ich trage eigentlich immer einen Ring meiner Mutter. Sie hat mir einige von sich vermacht und ich fühle mich „sicherer“, wenn ich das Haus mit einem Ring von ihr verlasse.
44. Ich habe vor sehr vielen Dingen Angst. Am meisten vor Fehlern, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen, und vor dem Tod meiner Eltern.
45. Ich schaue gerne Kinderserien wie „Die Dinos“, „Sailor Moon“ oder „Doug“.
46. Ich habe einige neurotische Züge, habe zum Beispiel Probleme mit Essensgeruch oder Adern, um zwei Beispiele zu nennen.
47. Ich habe ständig Zweifel, denke immer zuerst an Negatives und habe eine ausgeprägte Entscheidungsschwäche. Die macht mich wahnsinnig. Ich breche schon mal in Tränen aus, wenn ich nicht weiß, ob ich abends etwas unternehme oder nicht.
48. Seit einigen Jahren habe ich einen ausgeprägten Kinderwunsch. Seit eine Freundin von mir ein Baby bekommen hat, denke ich sehr oft darüber nach, aber der Zeitpunkt ist gerade sehr ungünstig. Ganz davon abgesehen, dass mir der Mann fehlt.
49. Ich könnte mir vorstellen, zu adoptieren.
50. Meine Lieblingssongs sind „Carry on my wayward son“ von Kansas, „Don’t fear the reaper“ von Blue Oyster Cult und „There is a light that never goes out“ von The Smiths. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere, aber diese drei begleiten mich schon sehr lange Zeit.

„I can’t take no more regret.“

Gesehen  Dawson’s Creek, Supernatural, Psych, viel zu viele weitere Serien

Gehört The Gaslight Anthem („The ’59 Sound“ ist das beste Album, das ich seit langem gehört habe)

Gelesen Als ich vom Himmel fiel: Wie mir der Dschungel mein Leben zurückgab von Juliane Koepcke. Sehr lesenswert.

Getan Mit bester Freundin durch ein Dorf in der Gegend gefahren, um das Haus von Beate aus „Schwiegertochter gesucht“ zu finden. Nein, wir haben nichts besseres zu tun.

Gegessen Lakritz-Salzbretzeln

Getrunken Tee. Hallo, Erkältung.

Gedacht „Das Glück ist nur eine Entscheidung von dir weg.“

Gefreut Darüber, dass ich seit langer Zeit wieder Bücher lesen kann. Es hat mir gefehlt.

Geärgert – (Ich kann es gerade selbst nicht glauben.)

Gewünscht Dass es mir jetzt stetig besser gehen wird.

Gekauft Einen Haufen Drogeriekram, The Gaslight Anthem – Handwritten

Gestaunt Über meine Therapeutin

Geklickt Twitter, diverse Blogs, Youtube

 

“She hadn’t chosen the brave life. She’d chosen the small, fearful one.”

(Ich entschuldige mich im Voraus für dieses Durcheinander von Text, aber ich bringe keine anständigen Rezensionen zustande und wusste nicht mal, dass das hier eine wird, und bin von der Lektüre des Buches verwirrt und dieser Text hier wird dem Buch nicht gerechnet. Aber alles wieder zu löschen, das bringe ich auch nicht über mich.)

7007304278_3b4517f85d_nQuelle: http://www.flickr.com/photos/tjstaab/7007304278/

Wenn man älter wird, lernt man einen Satz, nur fünf Wörter, aber sie spenden mehr Trost als die meisten anderen. Ich werde sie dir sagen. Hörst du zu?“
„Ja, ich höre.“
Wenigstens hab ich es versucht.

Ich las eben ein Buch fertig.

An sich ist das keine große Sache, sollte man meinen, und ich schäme mich etwas, das als etwas besonderes herauszustellen. Aber für mich ist es das.
Die letzten Monate, eigentlich das letzte halbe Jahr, waren eine schwierige Zeit für mich. Alte Gedanken, alte Ängste und Schmerzen kamen zurück zu mir und haben mich umgeworfen. Genauso heftig wie beim ersten Mal, nur war ich diesmal wesentlich älter und habe sofort die nötigen Schritte ergriffen. Aber leichter war es dadurch nicht. (Ich komme vom Thema ab.)
Jedenfalls habe ich seit September kein Buch mehr richtig lesen können, höchstens mal bruchstückhaft abends ein paar Seiten. Deswegen macht es mich glücklich, dass ich eben den Buchdeckel zugeschlagen habe und das Gefühl hatte, dieses Buch am Stück verschlungen zu haben, wie früher.

In meinen späten Teenagerjahren stieß ich auf die Buchreihe „The Sisterhood of the Traveling Pants“ von Ann Brashares. Ich erinnere mich noch, dass ich -trotz des bescheuerten Titels- ganz begeistert vom unaufdringlichen Schreibstil der Autorin war und von ihrer Sensibilität für die Gefühle von heranwachsenden Frauen. Erste Liebe, Scheidung der Eltern, Tod, Enttäuschung, das alles war keinesfalls oberflächlich dargestellt, wie man es vielleicht aus „Teeniebüchern“ kennt, sondern mit Tiefsinnigkeit, philosophischen Gedanken und Echtheit. Ich konnte den Schmerz der vier so unterschiedlichen Protagonistinnen beim Lesen damals teilweise körperlich spüren. Carmen, Lena, Tibby und Bridget waren für mich Figuren, in denen ich mich teilweise selbst erkannte (meistens in ihren jeweiligen fein herausgearbeiteten Schwächen) und deren Entscheidungen ich an anderen Stellen wiederum nicht verstehen konnte.
Bridget, mit ihrer Unstetigkeit nach dem Selbstmord ihrer Mutter, bloß nie still stehen, weiter, immer weiter, tiefer hinein, nur nie stehenbleiben, und Tibby mit ihrer destruktiven und teils verletztenden Art sind mir immer am nächsten gewesen. Es tat manchmal weh, sich beim Lesen in einigen Verhaltensweisen selbst wiederzufinden, das sollte ich vielleicht auch erwähnen.)
Jedenfalls erinnere ich mich daran, dass ich damals schon Zitate aus den Büchern herausschrieb, die mich zum Weinen, Nachdenken oder Schmunzeln brachten (eines der ersten war: „Maybe it’s easier to be mad at the people you trust because you know they’ll always love you, no matter what.” Für wahr befunden.) Dabei war ich auch immer fasziniert von den klug ausgewählten (Song/Film-)Zitaten, die die Autorin ihrerseits vor die jeweiligen Kapitel setzte. (Allein deswegen hätte ich die Bücher schon gekauft.)

Ich hielt die Serie für abgeschlossen mit dem vierten Band, hatte sie doch ein rundes Ende gefunden und mich nicht enttäuscht. Im Jahr 2011 las ich dann zufälligerweise, dass Ann Brashares einen fünften Band herausbringen würde. Ich war misstrauisch: War die Geschichte der vier Freundinnen nicht erzählt? Ich war doch zusammen mit ihnen erwachsen geworden (zumindest auf dem Papier). Auf Ann’s Blog las ich dann, dass der letzte Band ca. 10 Jahre nach dem vierten Band spielen und die vier Frauen mittlerweile 29 Jahre alt sein sollten.
Zu der Skepsis mischte sich Neugier: Sind die vier Frauen noch so wie früher? Hat Bridget endlich Halt gefunden? Was ist aus Lena und Kostos geworden? Habe ich noch eine Beziehung zu den inzwischen Dreißigjährigen?

Vorhin habe ich diesen letzten Band lächelnd zugeschlagen, nachdem ich vor einigen Tagen noch dachte, ich würde ihn nicht zu Ende lesen, weil es zu weh tat. Ich konnte nicht fassen, was Ann Brashares mir und all den anderen, die mit der Reihe aufgewachsen waren angetan hatte. Uns eine der vier zu nehmen, in ihren jungen Jahren, diese scheinbare Sinnlosigkeit. Wütend habe ich weitergelesen. Im Nachhinein, habe ich mich beim Lesen vermutlich ähnlich gefühlt wie die Figuren selbst: Schock, Ohnmacht,Trauer, Wut. Ich fühlte mich genauso vor den Kopf gestoßen wie die Übriggeblieben im Buch. War alles davor Gelogen? War das alles nicht echt gewesen und wunderbar? (Ich denke mittlerweile, dass wir Leser uns auch genauso fühlen sollten. Die Autorin wusste, was sie tat.) Brashares hat es danach auf wundersame Weise geschafft, langsam wieder Licht ins Dunkle zu lassen, Trost zu schenken und trotzdem der Trauer ihren Platz zu gewähren. (Gott, ich rede als wäre ich selbst eine Hinterbliebene, aber ich habe mich zeitweise ähnlich gefühlt.)
Ich habe um eine der vier und mit den zurückgebliebenen drei Hauptfiguren getrauert, über den Tod, restliche Zeit, Kinder und die tröstliche Funktion von „Wenigstens hab ich es versucht“ nachgedacht. Und vor allem habe ich mich den vier Frauen aus dem Buch nahegefühlt, vielleicht näher als in den Büchern bisher.Dieser letzte Band hat mir, wie die anderen zuvor auch, etwas geschenkt. Etwas, mit dem ich bei der Hälfte des Buches nie gerechnet hätte. Diesmal heißt das Geschenk Zuversicht und ich bin dankbar dafür.

Ich wünschte mir, es würden mehr Heranwachsende diese Bücher lesen, und genau aus diesem Grund bedaure ich die Art, wie die deutschen Ausgaben gestaltet wurden. Von außen sehen die Bücher aus wie Kinderbücher, was definitiv irreführend ist. Der Tief- und Feinsinnigkeit, die in ihnen steckt, wird das nicht im Geringsten gerecht. Besonders der vierte Band, der sich an die mit den Figuren mitgewachsenen Leser richtet, die nun selbst in ihren Zwanzigern sein dürften, wirkt in seiner Gestaltung wie ein Witz. Man muss sich nur klarmachen, dass es um junge Frauen geht, um Trauer und Verlust sowie Leben und Freundschaft über den Tod hinaus. Oder wie Ann Brashares vor einem Kapitel T. S. Eliot zitiert:

„I had seen birth and death, but had thought they were different.“

Nachgedacht.

tumblr_mekrbsFmic1r2q9tyo1_500Quelle

Gesehen  One Tree Hill, Die Dinos (auf Youtube), Friends

Gehört Wakey!Wakey! – Dance So Good, Eels, Low vs. Diamond

Getan Die letzte Unileistung für dieses Semester abgeschickt.

Gegessen Spaghetti Bolognese und Salat

Getrunken Cola Light

Gedacht „Nicht mehr lange und ich habe mein Studium beendet. Bin ich bereit dafür?“

Gefreut Auf das Treffen mit meinem besten Freund heute. Ich hab ihn schonvso lange nur noch am Telefon gehört und  er fehlt mir.

Geärgert Über meine Angst.

Gewünscht Die Sicherheit, dass alles gut wird.

Gekauft Unzählige Nagellacke (Hallo, Sucht!), One Tree Hill Season 8 auf DVD

Gestaunt Über meine beste Freundin, immer und immer wieder.

Geklickt Letzte Woche habe ich mit Spannung, Hoffnung, Staunen und Traurigkeit diese Reportage über eine unglaublich starke Frau verfolgt. Sie hat mir viel gegeben und mich zum Nachdenken gebracht. Was würde ich tun, wenn ich weiß, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt?

 

 

Truth.

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Quelle: http://thebuffster.tumblr.com/

„Every single person down there is ignoring your pain because they’re too busy with their own. The beautiful ones. The popular ones. The guys that pick on you. Everyone. If you could hear what they were feeling. The loneliness. The confusion. It looks quiet down there. It’s not. It’s deafening.“