Monatsarchiv: März 2011

Sich Verlieren.

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„Nur weit weg von Dir bin ich ganz bei mir, nur fern von Dir kann ich es wagen, mich Dir zu öffnen, ohne mich zu verlieren.“

aus: „Leon und Louise“ von Alex Capus

Dieser Satz drückt genau die Problematik aus, die Liebe für mich mit sich bringt. Diese „ungesunde“ Art von Liebe. Ich habe Angst mich zu verlieren. Noch einmal.

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Current mood.

It doesn’t matter what I want
It doesn’t matter what I need
It doesn’t matter if I cry
Don’t matter if I bleed
You’ve been on a road
Don’t know where it goes or where it leads

It doesn’t matter what I want
It doesn’t matter what I need
If you’ve made up your mind to go
I won’t beg you to stay
You’ve been in a cage
Throw you to the wind you fly away

It doesn’t matter what I want
It doesn’t matter what I need
It doesn’t matter if I cry
Doesn’t matter if I bleed
Feel the sting of tears
Falling on this face you’ve loved for years

Aren’t meant to be tamed.

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“Maybe some women aren’t meant to be tamed. Maybe they just need to run free til they find someone just as wild to run with them.”

– Carrie Bradshaw

You’ll never be friends.

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„You’re not friends. You’ll never be friends. You’ll be in love till it kills you both. You’ll fight, and you’ll shag, and you’ll hate each other till it makes you quiver, but you’ll never be friends!“

Angel & Buffy

20.12.2012

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20.12.2012. Ja, ihr habt richtig gelesen, der Tag VOR dem von den Mayas prophezeiten Weltuntergang.

Warum ich über diesen Tag einen Blogeintrag verfasse? Weil ich an diesem Tag eine Party schmeißen werde, auf die ich mich schon lange freue. Genauer gesagt schmeißen WIR eine Party. Wir, das heißt ein paar wundervolle Freunde und ich.

Die eine Hälfte derer, die das hier lesen, wird mich nun für eine naive Hobby-Horrorszenarien-Anhängerin halten, die andere Hälfte möglicherweise für respektlos. Sind wir mal ehrlich: Welche Hinweise gibt es darauf, dass die Welt nächstes Jahr endet?

Okay, der Kalender der Mayas endet an diesem Tag. Angeblich gibt es irgendeine besondere galaktische Konstellation in der Milchstraße. Von Sonnenstürmen ist auch noch die Rede, die 2012 besonders stark sein sollen, genauso wie von Aliens, die unserer lieben Erde einen Besuch abstatten. Wem das alles noch nicht reicht, kann sich hier noch weitere Horrorszenarien durchlesen.

Ich hab weder besondere Ahnung von Astrologie, noch von Astronomie. (Auch, wenn ich mal Astronomin werden wollte, bevor meine Eltern mir nach der Grundschule schonend beibrachten, dass man dafür mathematisch und physikalisch talentiert sein muss.) Aber trotzdem erscheint es mir doch eher unwahrscheinlich, dass ausgerechnet am 21.12. bewaffnete, Star Wars-ähnliche Kreaturen hier landen oder ausgerechnet an diesem Tag ein schwarzes Loch in der Milchstraße explodiert (kann das überhaupt passieren?).

Wenn ich also nicht an den Weltuntergang 2012 glaube, warum dann diese Party?

Eigentlich fing diese Planung vor ca.drei Jahren in der Schule an. Einer machte einen Scherz über die Prophezeiung der Mayas und mir kam die spontane Idee, am Abend vorher eine Party zu schmeißen. Nach dem Motto „Wenn wir schon abtreten, dann haben wir Spaß dabei!“. Die anderen waren begeistert und wir haben im Laufe der Jahre immer mal wieder darüber gesprochen (zuletzt an Silvester), dass wir diese Fete nicht vergessen dürfen und dass der Termin steht. Meistens war bei diesen Planungen eine Menge Schnaps beteiligt.

Für mich ist das alles aber nicht bloß ein großer Spaß und ein Grund, mit meinen Freunden ein Riesenbesäufnis zu veranstalten. Ich bitte euch. (Okay, so abwegig ist das nicht.)

Nein, ich möchte diesen Abend wirklich so feiern, als ob es der letzte wäre. Ich will mir vorstellen, dass es der letzte ist. Es soll so sein, dass ich währenddessen denke „Armageddon, komm doch her, wenn du dich traust.“ Ich möchte nicht angsterfüllt im Wohnzimmer sitzen und darauf warten, dass der nächste Tag anbricht. Nein, ich möchte das Leben feiern, auch wenn es in dieser Nacht nicht endet.

Mit meinen besten Freunden zusammensitzen, Karten spielen, Boston & Kansas hören, Bier und Whiskey trinken und unsere liebsten Anekdoten zum tausendsten Mal erzählen (und dabei immer noch heulen vor Lachen). So würde ich abtreten wollen. Nicht an das denken, was kommt, sondern an die Dinge, die waren. Die Dinge, bei denen ich mich am lebendigsten gefühlt habe. Die Dinge, die sich nicht auslöschen lassen, nicht mal, wenn Aliens hereinmarschieren und das Haus für sich beanspruchen.

Ich glaube nicht, dass die Welt am 21.12.2012 untergeht. Aber hey – man weiß ja nie.Wir sind jedenfalls vorbereitet. Und wenn wir diesen Abend tatsächlich überleben sollten, war es eben die beste Party meines Lebens. Bis zu Silvester 2012. Da feiern wir dann nämlich, dass wir noch leben.

Beinahe.

 

Als sie die Treppe hinaufging, schien es ihr, als ob sie vielleicht – nein, vielleicht war zu stark – als ob sie drei-weniger-als-vielleicht mehr als nur eine Ex-Beinahe-Mörderin sein könnte. Sie könnte jemand sein, der beinahe – und das Wort traf sie wie eine Faust, aber es war da und sie konnte es nicht streichen oder aus ihrem Kopf verbannen – der beinahe gut war.

aus: Hannah Green – Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen

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I completely agree.