Monatsarchiv: August 2011

So I go hunting for witches.

Ich habe letzte Woche meine Liebe für die Band Bloc Party entdeckt. Ich höre sie rauf und runter. Hier einer meiner liebsten Songs, der von den Terroranschlägen in London 2005 und dem 11. September und der Reaktion der Medien auf diese Ereignisse inspiriert ist.

I was sitting on the roof of my house
With a shotgun and a six pack of beer
The newscaster say’s „the enemy is among us!“
As bombs explode on the 30 bus
Kill that middle class indecision
Now is not the time for liberal thoughts

So I go Hunting For Witches
I go Hunting For Witches
Heads are going to roll
I go hunting for

1990’s, optimistic as a teen
But now it’s terror, airplanes crash into towers
The Daily Mail say’s „the enemy is among us!“
„Taking our women and taking our jobs“
The reasonable thought is being drowned out
By the non-stop baying, baying for blood

So I go Hunting For Witches
I go Hunting For Witches
Heads are going to roll
I go hunting for

I was an ordinary man, with ordinary desire
I watched TV it formed me
I was an ordinary man with ordinary desire
There must be accountability
Disperate and misinformed
Fear keeps us all in place

So I go Hunting For Witches
I go Hunting For Witches
Heads are going to roll
I go hunting for

I was an ordinary man with ordinary desire
I watched TV it formed me
I was an ordinary man with ordinary desire
There must be accountability
Disperate and misinformed
Fear keeps us all in place

Advertisements

Die Würfel sind gefallen.

Quelle

Mir schoss eben ein Bild durch den Kopf. Gibt es einen Gott oder ein Wesen oder irgendetwas, das abzählt, bevor es unsere Seelen in eine Hülle steckt?

„Eins -du bekommst von mir eine schreckliche Familie. Zwei – du bekommst Krebs, wenn du 15 Jahre alt bist. Drei – du wirst in einen Körper geboren, der niemals wird laufen können. Vier – du bekommst eine Depression und landest im Teenageralter in der Psychiatrie. Fünf – du bekommst einen Alkoholikervater. Sechs – du wirst mit 18 bei einem Autounfall sterben. Sieben, du verlierst deine Mutter im Kindesalter. Acht – du wirst später von deinem Stiefvater missbraucht werden. Neun – du wirst geistig behindert geboren. Zehn – du wirst von mir verschon. Eins,…Zwei,…“

Irgendjemand da oben, der dann am Ende seines Tages sagt: „So, nun seht zu, wie ihr damit klarkommt.“

Eine Begegnung.

Ich habe vorhin im Bus einen jungen Mann meines Alters gesehen. Er hatte dunkelblonde kurze Haare und eine Brille. (Und nein, das hier wird keine Geschichte darüber, wie ich den attraktivsten Mann der Welt oder etwa meine große Liebe traf.)

Erwurde in seinem Rollstuhl von einem älteren Mann, vermutlich seinem Vater, in den Bus geschoben. Der Busfahrer ließ extra den Bus etwas herabsenken und erkundigte sich, ob der Vater Hilfe mit der Rampe benötige, was dieser verneinte. Der junge Mann hatte eine Decke über sich liegen, eine von diesen Sheepworld-Decken. Nur sein Kopf schaute heraus, starr nach hinten gelehnt. Er konnte nichts bewegen, außer seinem Gesicht.

Ich starrte ihn etwas zu lange an und schaute dann, beschämt von mir selbst, wieder aus dem Fenster. Sein Blick und meiner hatten sich kurz getroffen. Verdammt, dachte ich mir. Jetzt gib ihm doch nicht das Gefühl, dass er anders ist als wir. Oder sollst du doch Anteilnahme zeigen? Ihn ignorieren?

Möglichst unauffällig sah ich wieder herüber. Sein Vater vergewisserte sich gerade, dass der Rollstuhl einen festen Stand hatte und setze sich hinter diesen. Komischerweise merkte ich in diesem Moment, wie sich Tränen in meinen Augen sammelten. Wie muss es sich anfühlen, wenn man 24 Stunden am Tag auf andere Menschen angewiesen ist? Wird es erträglicher dadurch, wenn man es nicht anders gewöhnt ist? Wie fühlt er sich wohl, wenn er von Menschen umgeben ist, die sich alleine die Nase putzen oder aus dem Bus steigen können?

Er hatte einen bitteren Zug um den Mund. Ich überlegte, ob dieser vielleicht ein Resultat seiner schwachen Muskeln war oder seine Sichtweise über seine Situation widerspiegelte. Wie ist es für ihn, wenn er ein hübsches Mädchen sieht und weiß, dass er sie aller Wahrscheinlichkeit aufgrund seiner Behinderung nie haben wird? Spielt das eine Rolle für ihn oder hat er sich damit abgefunden? Empfindet er Wut oder Verachtung, wenn er hört, wie sich ein Jugendlicher, im Bus hinter ihm sitzend, darüber beschwert, dass er das neue Iphone nicht haben kann? Wie denkt er über Mädchen, die sich darüber aufregen, dass ihre Oberschenkel zu fett sind? Er kann seine nicht bewegen.

All das schoss mir durch den Kopf und ich schämte mich dafür, dass ich mich kurz vorher noch darüber ereifert hatte, dass ich diesen Sommer nicht einmal im Freibad war. Ich würde mich hassen, wenn ich er wäre, dachte ich erschrocken. Und Menschen, die den ganzen Tag schlechte Laune haben, weil sie kein Geld haben, um nach Australien zu fliegen und ihr Leben ja sowieso sinnlos ist. Leute, die weinen, weil sie es genießen, im Dunkeln traurige Songs zu hören und sich in eine hübsche Depression hineingleiten lassen. Sind wir ehrlich, es kann manchmal schon ganz bequem sein, sich ins Bett zu legen, in Selbstmitleid zu ertrinken und das eigene traurige Schicksal ein bisschen zu beweinen. Nur könnten sich die meisten von uns selbst ins Taschentuch schnäuzen.

Was hat dieser Junge für Träume? , dachte ich. Eine Frau finden, eine Weltreise machen, Kinder großziehen? Alles im besten Falle mehr als schwierig, wenn man nichts bewegen kann, außer seinen Gesichtsmuskeln. Verflucht er seine Existenz? Wünscht er sich, in einem anderen Körper noch ein mal von vorne beginnen zu können? Fragt er sich, warum sein Geist gerade in diese Hülle geboren wurde? Er hat nur dieses eine Leben, dachte ich und spürte Panik in mir aufsteigen. Oh Gott, wie hält er das bloß aus? Nur diese eine Chance zu haben und dank Mutter Natur nichts daraus machen zu können? Eine verschwendete Existenz.

Gleichzeitig ekelte ich mich ein bisschen vor mir selbst. Steht es dir zu, dass so zu beurteilen? Vielleicht empfindet er ja Freude und Glück und weiß zu schätzen, dass er am Leben ist? Wieso bildest du dir ein, sagen zu können, dass sein Leben nicht lebenswert ist? Aber diese Gedanken blieben, ich konnte nichts dagegen tun.

Der Bus hielt an. Sein Vater zog die Decke über seinem Körper zurecht. Die Rampe ging herunter und er wurde herausgeschoben.

Ich blieb zurück und bemerkte, dass sich eine Träne aus meinen Augen gelöst hatte.

Dauerzustand und -schleife.

Woke up and wished that I was dead
With an aching in my head
I lay motionless in bed
I thought of you and where you’d gone
and let the world spin madly on

Everything that I said I’d do
Like make the world brand new
And take the time for you
I just got lost and slept right through the dawn
And the world spins madly on

I let the day go by
I always say goodbye
I watch the stars from my window sill
The whole world is moving and I’m standing still

Woke up and wished that I was dead
With an aching in my head
I lay motionless in bed
The night is here and the day is gone
And the world spins madly on

I thought of you and where you’d gone
And the world spins madly on

Quelle

No one writes songs about the easy ones.

Quelle

Logan: I thought our story was epic, you know – you and me.
Veronica: Epic how?
Logan: Spanning years and continents. Lives ruined, bloodshed. Epic. But  summer’s almost here, and we won’t see each other at all. And then you leave town…and then it’s over.
Veronica: Logan…
Logan: I’m sorry about last summer. You know, if I could do it over…
Veronica: Come on. Ruined lives? Bloodshed? You really think a relationship should be that hard?
Logan: No one writes songs about the ones that come easy.

Was Buffy bedeutet. Ein Versuch.

„Even if you see them coming, you’re not ready for the big moments. No one asks for their life to change, not really. But it does. So, what are we, helpless? Puppets? Nah. The big moments are gonna come, you can’t help that. It’s what you do afterwards that count. That’s when you find out who you are.“

Ich möchte schon so lange einen Blogartikel darüber schreiben, was die Serie „Buffy The Vampire Slayer“ für mich bedeutet. Lange habe ich mich nicht getraut, weil ich weiß, dass meine Worte dem nicht gerecht werden. Ich habe nicht das Vermögen, die richtigen Worte dafür zu finden und das hier wird sich nicht so flüssig anhören wie es eigentlich sollte. Aber ich möchte gerne versuchen, es zu erklären.

In Buffy geht es nicht um Vampire, obwohl die Hauptfigur den Titel „vampire slayer“ trägt. Stattdessen geht es um ein normales, am Anfang der Serie 16 Jahre altes Mädchen, das im Laufe der Serie erwachsen wird. So weit so gut, darum geht es in vielen Serien. Was Buffy Summers so besonders macht, ist die Bürde, die auf ihren Schultern liegt.

„In every generation there is a chosen one. She alone will stand against the vampires the demons and the forces of darkness. She is the slayer.“

Nun, in dieser Genration ist Buffy die Auserwählte, wie ihr im Alter von 15 Jahren mitgeteilt wird. Buffy, begeisterte Cheerleaderin und normale Teenagerin, reagiert darauf folgendermaßen:

Watcher: There isn’t much time. You must come with me. Your destiny awaits.
Buffy:  I don’t have a destiny. I’m destiny-free, really.“

Wohl oder übel lässt sie sich in ihre Aufgabe, nämlich Vampire zu töten, einführen. Nachdem sie aufgrund ebenjener Vampire die Turnhalle ihrer alten Schule abbrennen musste und daraufhin von jener verwiesen wird, kommt sie mit ihrer Mutter nach Sunnydale, Kalifornien.

Dort hofft sie nun, mit weißer Weste ein normales Leben zu führen, ohne Vampire, ohne Verantwortung. Wie man sich schon denken kann, kommt alles anders.

Buffy wird erneut mit ihrer Berufung konfrontiert, nimmt ihre Verantwortung an, läuft vor ihr weg, rettet die Welt, hadert mit ihrem Schicksal und mit sich selbst. Der Grund, der sie immer wieder aufstehen lässt, sind ihre Freunde Willow und Xander, die sie direkt an ihrem ersten Schultag kennenlernt und vor denen sie ihren „Job“ und ihre nächtlichen Aktivitäten natürlich nicht lange verbergen kann.

Das intelligente Computergenie Willow und der humorvolle Xander – beide Außenseiter- lassen sich von Buffys Schicksal nicht abschrecken, sondern versuchen sie, so gut es für normale Menschen möglich ist, zu unterstützen. Dazu stößt Buffys Wächter Giles, der Bibliothekar der Schule, dazu abgestellt Buffy auf ihre Aufgabe vorzubereiten und ihr im Kampf gegen das Böse zur Seite zu stehen.

Das Böse besteht jedoch nicht immer aus Dämonen oder Schattenwesen. Viel zu oft ist es das Leben, die Liebe, die Verantwortung, die die Hauptfiguren ins Straucheln bringen. In sieben Jahren sieht man Buffy dabei zu, wie sie sich in den Vampir Angel verliebt und ihn immer wieder verliert, Willow dabei, wie sie versucht ihre Unsicherheit zu überwinden und endlich die starke Frau zu sein, die in ihr steckt, und beobachtet Xander dabei, wie er zum Mann wird, der so gar nichts mit seiner Alkoholikerfamilie gemeinsam hat, und sich in eine Dämonin verliebt.
Dabei leidet und freut man sich so sehr mit den Charakteren mit, wie ich es bei keiner anderen Serie erlebt habe.Das liegt ganz eindeutig an der Tiefe, die den einzelnen Figuren verliehen wird.

Man kann nicht anders als zu seufzen, wenn man Willow in ihren unförmigen Strickpullovern sieht, wie sie (scheinbar unsichtbar) im Schatten Buffys steht. Es bleibt kein Auge trocken, wenn Buffy die Prophezeiung ihres Todes hört und weinend ihren Wächter anschreit: „Giles, I’m 16 years old! I don’t wanna die!“. Xander, der Weihnachten im Garten übernachtet, weil er es nicht ertragen kann, dass seine Familie sich betrinkt und einander beschimpft. Giles, der mit der Zeit merkt, dass er nicht nur Buffys Wächter ist, sondern immer mehr zu einer Vaterfigur für sie wird.

Doch es sind nicht nur diese Hauptfiguren, die Buffy so sehenswert machen. Selbst die Nebenfiguren sind detailiert ausgearbeitet und sind wirklich alle (!) auf ihre Art einzigartig. In der ersten Staffel treffen wir Cordelia, Cheerleaderin und Tussi wie sie im Buche steht. Joss Whedon spielt gerne mit Klischees und überrascht einen dann völlig. So auch mit Cordelia, die durchaus ein Herz und intelligente Sprüche drauf hat, und eine unheimliche Wandlung durchmacht. Oder Oz, einsilbiger Gitarrist einer Band, derjenige, der als Erster erkennt, was in Willow steckt, und sie wirklich sieht.

Ein besonderes Beispiel für einen einzigartigen Charakter ist Anya, die später hinzustößt. Anya, eine Rachedämonin, die zum Menschen wird und dem zuerst überhaupt nichts abgewinnen kann.

So bringt sie mit ihrer unsensiblen Art die andere Charaktere immer wieder zum Verzweifeln, während man als Zuschauer spannend beobachtet, wie Anya die Gesellschaft der Menschen kennenlernt und immer mehr durchschaut. (Unvergessen ist die Szene, in der sie beim Monopolyspielen fragt, ob man Kinder gegen mehr Geld tauschen kann.) Gänsehaut bereitet es, wenn Anya, nach dem Tod von Buffys Mutter, verwirrt ist und nicht versteht, was der Tod bedeutet und wie die Menschen damit umgehen:

But I don’t understand! I don’t understand how this all happens. How we go through this. I knew her, and then she’s — there’s just a body, and I don’t understand why she just can’t get back in it and not be dead anymore! It’s stupid! It’s mortal and stupid! And…and Xander’s crying and not talking, and…and I was having fruit punch, and I thought, well, Joyce will never have any more fruit punch, ever, and she’ll never have eggs, or yawn, or brush her hair, not ever, and no one will explain to me why!“

Wie man als Leser vielleicht schon gemerkt hat, bleibt die Serie nicht stehen. Buffy, Xander und Willow verlassen die Highschool. Damit ändern sich auch die Herausforderungen und es wird nicht unbedingt leichter. Buffy muss sich nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter, die übrigens nicht durch übernatürliche Kreaturen, sondern durch ein Hirnaneurysma stirbt, in der fünften Staffel nicht nur mit Dämonen sondern auch noch mit Alltagsdingen herumschlagen und in einem Burgerladen arbeiten, um sich finanziell über Wasser zu halten. Willow, die schon zu Schulzeiten mit Zauberei experimentiert hat, verliebt sich unsterblich in eine Frau und erlebt die wohl schönste Serienliebe, die sie jedoch nicht davon abhalten kann, immer mehr in ihre Zaubersucht und ihre dunkle Seite hereinzugleiten. Xander, der stetig mehr damit zu kämpfen hat, dass er eben weder der Auserwählte ist noch zaubern kann und das Gefühl hat, dass seine Freunde ihn nicht mehr benötigen. Giles, der Buffy zwar mittlerweile wie eine Tochter liebt, aber sie verlässt, damit sie lernt auf sich allein gestellt zu sein.

Ich könnte so viele einzelne Dinge nennen, die Buffy alleine schon sehenswert machen…Buffys erste und unschuldige Liebe zu dem Vampir Angel, der im Moment des höchstens Glücks, als die beiden an Buffys 17. Geburtstag endlich körperlich eins werden, seine Seele verliert und zu einem Psychopathen mutiert, den Buffy letztendlich töten muss. Giles, der Tweed trägt und so sehr Brite ist, dass man ihn lieben muss. Die Liebe zwischen Willow und Tara, in ihrer reinsten Form („I am, you know.“ – “What?“ -“Yours.“). Buffy, die immer wieder alles opfern muss. Dass es keine Grenze zwischen Gut und Böse gibt, sondern immer wieder Grauzonen. Dass ein Dämon gut sein kann und ein Mensch ein Monster. Die Szene zwischen Xander und Willow in „Grave“. Die Dialoge zwischen Xander und Cordelia, Anyas unerklärliche Hasenphobie, Spikes und Buffys denkwürdige Beziehung, Oz‘ One-Liners, Drusillas Wahnsinn, die Liveauftritte der Bands im Bronze,…

Ich warne davor, die Serie nach den ersten Folgen als naiv und mit dem Prädikat „nicht ernstzunehmen“ abzustempeln. Man muss wissen, dass sie mit sehr geringem Budget in den 90ern produziert wurde und nicht klar war, ob es mehr Staffeln von Buffy geben wird. Die erste Staffel ist noch sehr humorlastig und hat nicht die beste Bildqualität. Nichtsdestsotrotz sehe ich sie noch sehr gerne, das Kennenlernen von Buffy, Willow & Xander, das erste Treffen zwischen Buffy und Angel, die 16-jährige Buffy, die nichts von ihrem Schicksal hören will. Ich sehe diese Folgen aber auch mit dem Gedanken daran, was später noch auf die Charaktere zukommen wird. Gerade die späteren Staffeln sind alles andere als leichte Kost und definitiv mehr auf Tragik ausgelegt, was sich auch an den Liebesbeziehungen zwischen den Charakteren erkennen lässt, die nun eindeutig nicht mehr „unschuldig“ zu nennen sind, sondern oft selbstzerstörerisch (trotzdem geht der typische Buffy-Humor nicht verloren, auch wenn er – wie die Titelfigur selbst – bitterer wird.)

Besonders hervorzuheben sind die experimentellen Folgen, wie die Folge „Hush“, in der 25 Minuten kein einziges Wort gesprochen wird, „The Body“, die ganz ohne Hintergrundmusik auskommt und die beklemmenste Folge aller Serien ist, die ich bisher sah, oder „Once more with feeling“, die berühmte und preisgekrönte Musicalfolge.

Nicht umsonst hatte Buffy einen immensen kulturellen Einfluss (so gilt Buffy doch als eine der ersten weiblichen Heldinnen), hat viele spätere TV-Serien inspiriert und wurde von verschiedenen Magazinen zu den Greatest TV Shows gezählt.

Selbst wenn andere Leute das nicht auch erkannt hätten und Buffy nicht in diesen „Greatest…“-Listen auftauchen würde, würde ich jederzeit für diese Serie einstehen. Ich kann nicht beschreiben, was Buffy, Xander & Willow für mich getan haben. Das können vermutlich nur die Leute nachvollziehen, die mit Harry, Ron & Hermine aufgewachsen sind.

Buffy, Willow und Xander haben mir gezeigt, dass man die Schule übersteht, auch wenn man anders ist. Buffy hat mir geholfen, mich meinen eigenen „Dämonen“ zu stellen, davor wegzulaufen, aber immer wiederzukommen. Willow hat mir gezeigt wie normal es ist, sich in eine Frau zu verlieben. Und wie wundervoll. Xander ist vor meinen Augen zum Mann geworden und ist durch seine Treue vielleicht der eigentliche Held der Serie. Nicht umsonst wird er mit Ron Weasley verglichen. Ich habe gelernt, dass es im Leben immer wieder Wendepunkte geben wird und das sich nur  durch das Handeln entscheidet, wer man wirklich ist.

Ich habe viele Worte darauf verwendet, zu beschreiben, was Buffy für mich bedeutet. Dabei hat es Joss Whedon selbst formuliert

I designed Buffy to be an icon, to be an emotional experience, to be loved in a way that other shows can’t be loved.“

Danke Joss.