„An diesem Tag hatte der Tod Flügel.“ – Gedanken zum 11. September.

Ich möchte ein paar meiner Gedanken zu 9/11 und dem 10jährigen Gedenken an diesen Tag mit euch teilen.

Ich war elf Jahre alt und spielte gerade ein Tennisfinale gegen eine Freundin von mir. Worum es da ging, was für ein Turnier es war – ich weiß es nicht mehr. Aber sie und ich waren alleine auf dem Platz, keine Eltern, keine Zuschauer. Wir wussten, dass wir gegenüber einander fair sein würden, hatten wir doch schon einige Finale gegeneinander gespielt. T. hatte immer in ihrer Gruppe gewonnen, ich in meiner. So stießen wir immer wieder im Finale aufeinander.

Ich erinnere mich daran, dass es anfing zu regnen und wir beide uns einigten, das Spiel zu unterbrechen und in der Vereinshütte Schutz vor dem Wetter zu suchen. In der Hütte hörte ich ein Autoreifen und erkannte sofort den Fiesta meiner Mutter. Sie fuhr über den Kies und sprang aus dem Wagen. „Mama, ich weiß, dass es regnet. Wir wollen abwarten und dann später zu Ende spielen!“ – „Hier wird heute nicht mehr zu Ende gespielt. In New York sind Flugzeuge in Hochhäuser geflogen!“

Ich verstand kein Wort. Was hatte das mit mir bzw. dem Tennisspiel zu tun? Warum war meine Mutter so aufgewühlt von etwas, das in New York stattgefunden hatte? Meine Mutter bestand darauf, T. nach Hause zu fahren und dann mich. Ich kam ins Wohnzimmer, wo mein Vater vor dem Fernseher stand, Falten zwischen den Augen. Meine beiden älteren Brüder saßen jeweils im Sessel und auf der Couch und starrten genauso in den Fernseher. Ich hockte mich auf den Teppich, wie ich es in dem Alter oft machte, direkt vor den Bildschirm. Dort sah ich die berühmten Bilder, die Flugzeuge, wie sie immer wieder in diese Türme flogen. Die Gebäude, wie sie einstürzten und überall war Rauch und Feuer. Ich begriff nicht, was ich da sah.

Mein ältester Bruder sagte zuerst etwas. „Papa, was meinst du, was das nun heißt?“ Mein Vater räusperte sich und meinte: „Kommt ganz drauf an, was Bush jetzt tut.“ Die beiden sprachen über Amerika, Krieg und Wirtschaftszeug, das ich nicht verstand. Aber ich wusste, dass es ernst war, wenn sogar mein Vater so schockiert war. Meine Mutter fragte immer wieder, ob Bush sich denn schon wieder geäußert habe. Ich sagte nichts, sondern starrte in den Fernseher, wo schwarze Dinge aus Fenstern fielen. Diese Dinge waren Menschen, die verzweifelt aus den oberen Etagen sprangen, weil es so unerträglich heiß war und das Gebäude anfing zu schmelzen.

Das sind meine Erinnerungen an den 11. September 2001. Ich kann mir vorstellen, dass ich sie noch einmal erzählen werde, wenn meine Kinder irgendwann aus der Schule kommen und im Geschichtsunterricht über diesen Tag gesprochen haben. Sie werden vielleicht fragen: „Mama, wie alt warst du da? Hast du das mitgekriegt?“ Und ich werde erzählen, von dem Tennisfinale und von diesen schrecklichen Bildern, die ich nicht wirklich verstehen konnte.

Nun ist das Ganze 10 Jahre her. Ich bin 21 Jahre alt und erwachsen. Und doch sehe ich diese bekannten Bilder im Fernsehen und muss mich schütteln, weil es mir kalt den Rücken herunterläuft. Ich denke heute besonders an die Menschen, die in den Flugzeugen saßen und wussten, dass sie keine Chance hatten. Haben sie das World Trade Center auf sich zukommen sehen? Haben sie den Kopf eingezogen und die Augen geschlossen? Versucht an etwas Schönes zu denken, im Angesicht des Todes? Ich lasse diese Gedanken zu und sie tun mir weh.

Die Leute, die keinen Ausweg mehr gesehen haben und aus den Fenstern in den Tod gesprungen sind. Die Hitze, die sie gespürt haben müssen – Verbrennen oder Fallen, nur diese eine Wahl zu haben. Unbegreiflich.

Das alles geht mir durch den Kopf und ich bin traurig, dass diese Menschen das durchmachen mussten. Und ich bin traurig darüber, dass ich mich kaum traue, diese Gedanken zu teilen. Ich wusste schon, bevor ich Twitter am heutigen Morgen öffnete, was ich dort lesen würde. „Kommt ihr euch nicht wie Heuchler vor, wenn ihr um die Opfer trauert?!“ – „In Afrika verhungern ständig Kinder!“ – „Mich nervt dieses 9/11-Gerede.“

Den trendigen Zynismus vieler in allen Ehren – ist es so unvorstellbar zu glauben, dass es die Leute wirklich berührt, wenn sie an 9/11 denken? Wenn sie die Bilder erneut sehen, die sie damals schon fassungslos machten? Ist es verwerflich, sich an die 2977 Menschen zu erinnern, die von jetzt auf gleich in den Tod gerissen wurden? An die Feuerwehrleute, die helfen wollten und selbst in den Trümmern der Türme starben?

Jetzt kann man denken: Nein, das Erinnern daran ist nicht verwerflich. Aber es ist verwerflich, darüber zu twittern oder etwas bei Facebook darüber zu schreiben. Ich habe weder das Eine noch das Andere gemacht, sondern schreibe meine Gedanken hier nieder. Aber  ist es nicht genau das, worum es beim Twittern eigentlich geht? Seine Gedanken niederzuschreiben, bzw. ursprünglich die Frage zu beantworten: „Was machst du gerade?“ Wieso ist es heuchlerisch zu schreiben, dass man in Gedanken im September 2001 ist und bei den Opfern oder deren Familien? Ist es so unvorstellbar, dass man wirklich daran Anteil nimmt? Ist es unschicklich, das öffentlich zu formulieren, wenn doch mittlerweile alles öffentlich gemacht wird? Ich darf mich endlos darüber auslassen, dass mein Freund mich verlassen hat, was ich über die FDP denke oder ähnliches – aber es ist heuchlerisch, wenn ich schreibe, dass ich immer noch betroffen bin, wenn ich die Bilder dieses schrecklichen Tages sehe, an dem unerwartet so viele Menschen starben? Wir benutzen Facebook, Twitter und anderes für alles Mögliche, aber für Anteilnahme ist es unangebracht, ja? Ich verstehe durchaus, dass man nichts darüber schreibt, weil man die richtigen Worte nicht findet, oder nicht im Internet breittreten will, was man fühlt. Aber genauso, kann ich es nachvollziehen, dass Leute darüber reden wollen- und das bedeutet in unserem Zeitalter eben auch online. Dafür ist das Internet (und gerade Twitter) doch da, zur Verbindung von Menschen, zum Austausch und zum Äußern von Gedanken.  Ist es so, dass man nicht glauben kann, dass die Anteilnahme ehrlich ist? Ist das mit Heuchlerei gemeint? Oder ist es so schlimm, dass heute einem Ereignis in Amerika gedacht wird und nicht einem in Afrika?

Natürlich sterben jede Minute afrikanische Kinder den Hungertod. Verdienen die nicht auch Mitgefühl? Natürlich. Aber wer sagt denn bitte, dass sich das ausschließt? Ich vergesse nicht die Leidtragenden in Krisengebieten oder setze deren Leid herunter, nur weil es mir um die beinahe 3000 Menschen im reichen Amerika Leid tut. Menschenleben ist Menschenleben. Man sollte noch zeigen dürfen, dass man Anteil nimmt, ohne sofort zu hören zu kriegen „Ja, aber an die Afrikaner denkt keiner!“ Doch, ich für meinen Teil tue das.

Aber ich finde es genauso wichtig und respektvoll, an die Leute zu denken, die heute vor zehn Tagen sterben mussten und das teilweise auch genau wussten. Dass ich das Gefühl habe, mich hier in Deutschland dafür rechtfertigen zu müssen, hat mich erst wütend gemacht – dann traurig.

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11 Antworten zu “„An diesem Tag hatte der Tod Flügel.“ – Gedanken zum 11. September.

  1. Die Menschen vergessen von zwei Seiten immer eine davon, was mir immer weh tut, denn zwei Seiten waren, sind da und werden es sein. Das eingeschränkte Gesichtsfeld tut mir weh.

    „I’m probably going to be seeing a million of posts on either here or facebook saying “We’ll never forget” and “Remember 9/11”, just like every other year. And I get it, I get that it was a tragedy. That thousands of people died. But howcome we don’t remember the people and children that died in Iraq and Afghanistan for no reason? The people that got bombed just because ONE person did something wrong. That’s If he even did it. The point is over 919,967 have been killed in Afghanistan and Iraq since 9/11. And over a million of children and people have been dying in Palestine. There is no reason why we should only remember the lives that have been taken away on 9/11 and forget the rest. So for 9/11, Iraq, Palestine, and Afghanistan, I’ll never forget.“ – http://thelittlephilosopher.tumblr.com/

    • Natürlich denken auch Leute an die Konsequenzen, die der 11. September hatte. Ich habe nicht weniger Mitleid mit den Menschen im Irak, die unschuldig starben. Nur ist dieser Tag eben mit dem Schicksal derer verbunden, die in New York in den Tod gerissen wurden. Was später ab dem März 2003 geschah, ist ebenso traurig und macht wütend.
      Es ist so, dass mich Einzelschicksale besonders betroffen machen. Vorhin habe ich Videos gesehen, mit Tonaufnahmen von eingeschlossenen Menschen im WTC, die die Notrufhotline gewählt haben und verzweifelt nach Hilfe rufen, weil sie kaum Luft kriegen und es alles so heiß ist. Diese Todesangst, dieses „I don’t wanna die! Help me!“ sind so greifbar gewesen, genau wie die Antworten am anderen Ende der Leitung, die versucht haben den Eingeschlossenen Hoffnung und Beistand zu schenken. Ob es okay ist, solche Aufnahmen ins Internet zu stellen, sei mal dahingestellt. Aber sie führen einem vor Augen, was wirklich los war. Man denkt: 3000 Leute, schon viel. Aber dass vielleicht 2000 von denen nicht sofort tot waren und an den Fenstern um Hilfe gerufen haben, bevor alles über ihnen zusammenbrach, das macht erst betroffen. Natürlich ist es in Afghanistan oder sonstwo nicht anders. Was ich damit sagen will: Man kann Leid nicht in Zahlen messen, sondern es besteht immer aus Einzelschicksalen. Wenn diese Gebäude in Afghanistan gestanden hätten und dort die Leute aus den Fenstern gesprungen wären, wäre das für mich nicht weniger schrecklich gewesen. (Auch wenn das vermutlich in den Medien nicht als „Der Tag, der die Welt veränderte“ bezeichnet worden wäre und ich davon vermutlich weniger mitbekommen hätte.) Menschen sind Menschen, egal wo.
      Ich für meinen Teil, denke heute besonders an die Opfer von 9/11, aber ich hab auch das darauffolgende Leid nicht vergessen. Aber ich kann nachvollziehen, dass du das beim Lesen meines Textes vielleicht gedacht hast.

  2. Beim Lesen deines Textes, wie du 9/11 empfunden hast, ist es mir echt kalt den Rücken runter gelaufen. sehr bewegend ..

    mich nerven die leute auch, die sagen “ alle 3 sekunden stirbt ein kind an hunger … das ist viel schlimmer“ ja, das ist auch fürchterlich. und es ist auch fürchterlich, wenn menschen durch erdbeben oder tsunamis sterben. aber weder hungersnöte noch naturkatastrophen sind von irgendjemanden gewollt. 9/11 war gewollt. die hatten das ziel tausende menschen in den tod zu reißen … und das macht es für mich irgendwie schwerer zu „fassen“: (wobei mich natürlich auch ereignisse wie in japan zutiefst bewegen …)

    zum thema beileidsbekundungen im internet: was mich manchmal nur stört ist, wie manche Menschen bei solchen ereignissen oder auch wenn „nur“ eine person stirbt, mal schnell bei fb oder twitter „mein beleid“ hinklatschen. das finde ich irgendwie befremdlich. sowas in einer sekunde niederzuschreiben und dann vermutlich wieder mit seinen apps zu spielen ..

  3. Nun gut, ich fühle es nach, dass dich das nicht kalt lässt, das soll auch niemanden kalt lassen. Ich selbst kann mich daran noch erinnern, als ich es zum ersten Mal erfuhr. Es war in der Nacht durch die Nachrichten. Ich selbst konnte davon nichts verstehen, wie es ein Erwachsener verstand, aber ich sah die Bilder und das war unangenehm. Es wird eben leicht die andere Seite vergessen, allein deswegen, weil die Beleidsbekundung Amerika gegeben wird. Da wird etwas ausgelassen und das soll auch nun wieder nicht sein. Amerika leistete sich immer einen sauberen Krieg.

    • Hm, ich denke es macht auch einen Unterschied, wem man Beileid bekundet. Ich bin nicht traurig gewesen wegen der Verletzung der „Ehre“ Amerikas, sondern wegen den Menschen. Wie schon gesagt.
      Den schalen Beigeschmack, wenn man an die Folgen denkt, kann ich gut verstehen. Nur ändert das, was Bush und sein Stab später durchgezogen haben, nichts an dem Leid dieses Tages. Das war es nur, was ich ausdrücken wollte. Ich bin gewiss niemand, der Amerika verherrlicht und auch die Manipulation der Medien unterschätze ich nicht.
      Im Übrigen gab es genug Leute, die sich gefreut haben, dass der wunde Punkt von Amerika getroffen wurde und ich habe von Leuten gelesen, die im Ausland im Urlaub waren, und berichteten wie der Anschlag von Einheimischen anschließend an der Hotelbar begossen und gefeiert wurde. Natürlich ist die Weste der Vereinigten Staaten alles andere als weiß – aber denken diese Leute nicht daran, dass das keine Politiker waren, die getötet wurden? Das waren Büroangestellte, Stewardessen, Elekriker, Feuerwehrleute, Putzfrauen – Leute wie du und ich, die ganz normal zur Arbeit gegangen sind. Um die sollte es einem leidtun, Amerika hin oder her. Was danach kam, damit hatte keines der Opfer was zu tun.

  4. Natürlich hast du Recht, aber demnach müsstest du über jedes tragische Ereignis, wo unschuldige Menschen starben, einen Beitrag posten, sonst passt das Argument nicht, z.B. kann nichts den Zweiten Weltkrieg übertreffen.

  5. Ich poste ja nicht über alles, was mich betroffen macht, Beiträge und kann mir nicht über alles Elend der Welt jeden Tag pausenlos den Kopf zerbrechen, sonst würde ich den Verstand verlieren. Trotzdem geht mir vieles nahe, ob das Tsunamis sind, Krebserkrankungen von Bekannten oder eben der 11. September. Und ich denke nicht, dass man sich dafür rechtfertigen muss, dass man deswegen betroffen ist. Der 11. September war ein Ereignis, das zur Weltgeschichte gehört und es ist doch verständlich, dass die Menschen darüber sprechen und es sie mehr schockiert hat als ein „gewöhnliches“ Unglück. Man hat noch nie praktisch live einen Terroranschlag verfolgen können. Deswegen hat es vermutlich auch auf mich solchen Eindruck gemacht und zu diesem Eintrag veranlasst. Aber auch mein Vater, der selbst Historiker ist und jemand, der alles relativiert, war entsetzt über diesen Akt der Gewalt. Vermutlich weil es uns alle so unvorbereitet getroffen hat. Wenn wir darüber nicht entsetzt wären – dann würde ich mir sehr große Sorgen um diese Welt machen.
    Der Zweite Weltkrieg – das berühmte Totschlagargument. 😉 Natürlich – und Gott sei Dank – übertrifft ihn nichts. (Auch wenn ich bei dieser Diskussion immer an die „Kulturrevolution“ unter Mao denken muss.) Aber man kann hier auch nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Ich will mir nicht vorstellen wie das wäre, wenn alle Leute sagen würden „Komm, denk an den Zweiten Weltkrieg. Was sind dagegen schon 3000 Menschenleben?“. Dann dürfte man ja an nichts mehr Anteilnehmen. So ein Denken wäre…beängstigend.

  6. @Namenlos: Ich möchte dir noch für deine Kommentare danken. Es ist anregend, wenn man Feedback zu seinen Gedanken bekommt und die eigenen überdenken kann. Ich freue mich darüber, dass du meinen Blog liest.

  7. Ich möchte es mir auch nicht vorstellen, von Soldaten entführt und in ein Flieger gebracht zu werden, damit man von hinten in mich mit Gewalt jeglicher Abschaum wie ein Monstrum eindringt und mich während dem Vergewaltigen beschimpft und das alles aufnimmt und mich am Ende wie ein Müll von oben, vom Flieger, irgendwo wegwirft. Soldaten, für den Weltfrieden, die die Mission haben die Terrorverdächtigen zu finden. Leider wurde dieses Video von YouTube gelöscht.

    Ich kann es nicht ab, wenn ein bestimmtes Ereignis umtrauert wird, während es aus vielen weiteren besteht. Das ist so wie als ob man, nur um Deutsche trauen würde, die bei einem Tsunami in Hawaii ums Leben kamen und bei diesem Schreiben von dir kommt es mir genau so rüber.

  8. Nichts zu danken, ich danke ebenfalls. Ich bin an den Gedanken anderer und deren Gefühlsleben interessiert… hat vllt etwas mit dem Hineinversetzen zu tun.

  9. „Ich kann es nicht ab, wenn ein bestimmtes Ereignis umtrauert wird, während es aus vielen weiteren besteht. Das ist so wie als ob man, nur um Deutsche trauen würde, die bei einem Tsunami in Hawaii ums Leben kamen und bei diesem Schreiben von dir kommt es mir genau so rüber.“

    Ich dachte, ich hätte sehr deutlich gemacht, dass es für mich keinerlei Rolle spielt, um welche Nationalität es sich bei Opfern handelt. Mir ist durchaus (!) bewusst, was für Grauen der Irakkrieg mit sich gebracht hat. Aber dieses Grauen macht doch nicht das Unrecht ungeschehen, was den Menschen im WTC und in den Flugzeugen vorher passiert ist. Ich habe mich in meinem Post konkret auf den 11. September bezogen, diesen einen Tag vor zehn Jahren und meine Erinnerungen daran. Und zu diesem Zeitpunkt waren die Folgen dieses Ereignisses noch nicht abzusehen. Hätte ich heute die Bilder von gefolterten Irakern gesehen, hätte ich vermutlich darüber geschrieben. Es ist für mich genauso schrecklich, wenn ich mir vorstelle, was diese Menschen durchgemacht haben. Nur hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass das Schreiben meiner Erinnerungen an 9/11 so ausgelegt werden könnte, dass ich das Leid im anschließenden Krieg unter den Tisch fallen lasse! Es macht mich traurig und ich finde es nicht schlüssig, dass du denkst, ich sei jemand, der bei Katastrophen nur an die eigenen Landsleute denkt. Wenn du wüsstest, wie falsch du damit liegst.

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