Still alive.

Quelle

Ich weiß, ich habe sehr lange nichts von mir hören lassen. Warum, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht war das Bedürfnis einfach nicht da, etwas mitzuteilen.

(Ich wüsste im Übrigen wirklich mal gerne, wieso es bei mir so ist, dass der Text automatisch einen neuen Absatz einrichtet, wenn ich bloß in die nächste Zeile will. Aber who cares.)

In meinem Leben haben sich einige kleine Dinge getan. Ich hatte zum ersten Mal seit dem Abitur vor drei Jahren vier Wochen an einem Stück frei nach den ganzen Klausuren, mündlichen Prüfungen und Hausarbeiten. Die freie Zeit habe ich sehr genossen, war viel draußen und habe Zeit mit meinen Freunden verbracht. Außerdem habe ich angefangen an meiner Lebensweise zu arbeiten. Ich habe meine Ernährung umgestellt, verzichte abends auf Kohlenhydrate, habe gelernt zu kochen und gesünder zu essen. Mir fällt es inzwischen richtig schwer Fertigprodukte zu essen. Zudem mache ich zweimal die Woche Sport, was mir auch sehr gut tut.

Das tue ich allerdings vor allem, weil ich mit meinem Körper zuletzt mehr als unzufrieden war. Ich bin zwar nicht pummelig oder dick, aber eben auch nicht mehr so schlank wie noch vor einigen Jahren. Natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass sich der weibliche Körper mit der Zeit verändert und das normal ist. Ich bin nun mal eine Frau und kein 16jähriges Mädchen mehr. In der Praxis fällt es mir aber leider nicht so einfach das zu akzeptieren. Heute kann ich nicht einfach eine Tüte Chips in mich reinstopfen, Burger essen, mich nicht bewegen – und erwarten das sich das, wie früher, nicht auswirkt. Denn das hat es zuletzt. Und wenn man sich wirklich auf Dauer unwohl fühlt, ist es Zeit etwas zu machen und sich damit auch etwas Gutes zu tun. Wenn das dann auch noch meiner Gesundheit zuträglich ist, ist das natürlich ein weiterer Ansporn.

Des Weiteren schreibe ich dieses Semester meine Bachelorarbeit und bin mal sehr gespannt, wie das wird. Allein schon die Themenfindung ist für mich als chronische Entscheidungsphobikerin ein Albtraum. Aber was muss, das muss eben. Ich möchte die Arbeit gerne im August abgeben und dann mit meinen beiden besten Freunden in den Süden fliegen. Das ist wieder so ein Ziel, das mir die Arbeit erträglicher macht. Freunde und die schöne Zeit, die man mit ihnen verbringt, ist doch einfach das Wichtigste. Wenn ich daran denke, wie nah wir uns sind und was wir alles zusammen hinter uns gebracht haben, wird mir -ganz wortwörtlich- warm ums Herz. Ich wüsste nicht, was ich ohne sie täte.

 

 

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